Erfolgreicher Impfterminservice für Filderstädter Seniorinnen und Senioren abgeschlossen

Nahezu 800 Unterstützungsanfragen wurden seit Februar durch Mitarbeiter*innen der Stadt Filderstadt telefonisch aufgenommen und davon 170 Buchungswünsche für Impftermine an das evangelische Familienzentrum Bernhausen, die Bürgerstiftung sowie den Quartiersladen Sielmingen weitergegeben. In ca. 12 % der Anrufenden war es nur notwendig, die Termine zu vereinbaren, für den Rest erfolgte eine komplette Unterstützung, Dies mündete in ca. 300 Fahrten durch SUSEmobil zu verschiedenen Impfzentren und wieder zurück, auch an Wochenenden und zu nachtschlafenden Zeiten, mit teilweise 3 eingesetzten Fahrzeugen und zehn Fahrten für Rollstuhlfahrer durch das DRK.

Erfahrungen und Herausforderungen mit den Unwägbarkeiten der telefonischen Impfterminvergabe 116117 oder des Online-Portals wurden zwischen den Kooperationspartnern in regelmäßigen Videokonferenzen ausgetauscht. Im April gelang es in einer konzertierten Aktion über 50 Impflinge an einem Wochenende beim Impfzentrum Messe impfen zu lassen, was insbesondere beim Fahrservice SUSEmobil einen hohen Einsatz von ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern erforderte. „Auf die aus 18 ehrenamtlich tätigen Fahrer*innen von SUSEmobil war jederzeit Verlass und dank der Einsatzmöglichkeit von 2 eigenen Fahrzeugen des Vereins „aktiv für Senioren in Filderstadt e.V.“ als Träger von SUSEmobil konnten alle Anfragen nach einem Fahrdienst zum Impfen positiv beantwortet werden, sagt Karl Praxl von SUSEmobil und ergänzt „Liebevolle, umsichtige Unterstützung sowie Begleitung beim Transport und Impfvorgang gehörten natürlich mit zum Service!“

Die Anfragen nach Unterstützung sind, selbst nach Ausweitung des Angebots auf Anrufende über 60 Jahre nach anfänglich großem Interesse inzwischen deutlich weniger geworden. Dies ist wesentlich der Tatsache geschuldet, dass die Altersgruppe der über 60-Jährigen in Baden-Württemberg mit 83% einmal geimpft (Quelle: RKI, Digitales Impfquoten-Monitoring COVID-19 vom 09.07.2021) und damit auch über einen Zweittermin verfügt. Das Unterstützungsangebot soll für einzelne Notfälle aber auf jeden Fall aufrechterhalten werden.